Glossar Besatzdichte

Die Besatzdichte gibt an, wie viele Tiere pro Stall- oder Auslauffläche gehalten werden dürfen. In der Geflügelfleischerzeugung wird die Besatzdichte in kg Gewicht der Tiere je m² Stallfläche angegeben, da eine Angabe der Tierzahl aufgrund der ständigen Gewichtszunahme des Geflügels wenig sinnvoll wäre.

Nach den Vorgaben der bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen darf die Besatzdichte am Ende der Haltungsperiode bei Hennen 45 kg und bei Hähnen 50 kg Lebendgewicht pro m² nutzbarer Stallgrundfläche nicht überschreiten. Bei Einhaltung von bestimmten Zusatzanforderungen und optimalem Management können Hennen bis zu 52 kg und Hähne bis zu 58 kg Lebendgewicht pro m² nutzbarer Stallgrundfläche gehalten werden.

Die maximale Besatzdichte bei der Hähnchenhaltung ist in der deutschen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung geregelt. Danach gilt in Deutschland eine maximale Besatzdichte von 39 kg Lebendgewicht pro m² Nutzfläche. In der EU sind bei Einhaltung zusätzlicher Bedingungen sogar 42 kg erlaubt.

In der Legehennenhaltung wird die Besatzdichte in Tieren pro m² angegeben. Gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beträgt die maximale Besatzdichte hier 9 Tiere/m² nutzbarer Stallfläche.


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