Glossar Bodenhaltung von Legehennen

In der Bodenhaltung von Legehennen befinden sich die Tiere in einem geschlossenen Stall. Auslaufflächen stehen ihnen nicht zur Verfügung. Bodenhaltungen verfügen häufig über einen sogenannten Kaltscharraum mit Einstreu, der sich in der Regel an die Längsseiten direkt an den Stall anschließt und über Auslauföffnungen mit dem Stallinneren verbunden ist. Häufig verfügen Bodenhaltungsställe über mehrere Ebenen, wobei maximal vier Ebenen übereinander angeordnet sein dürfen, über die sich die Legehennen frei bewegen können. Außerdem müssen Bodenhaltungsställe mit Sitzstangen, Nestern, Futter- und Tränkeeinrichtungen sowie Scharr- und Ruheflächen ausgestattet sein. Neue Ställe müssen darüber hinaus den Einfall von Tageslicht zulassen. Kunststoffroste mit darunterliegenden Kotgruben oder Bändern unter den Ebenen, über die der Kot abtransportiert wird, sorgen dafür, dass die Tiere von ihren Exkrementen getrennt werden.

Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung schreibt vor, dass nicht mehr als 9 Hennen pro m² nutzbare Fläche bei maximal 18 Tieren je m² Stallgrundfläche (über verschiedene Ebenen) gehalten werden dürfen. Außerdem darf eine Gruppengröße von 6.000 Hennen nicht überschritten werden.


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