Glossar Aviäre Influenza

Die Aviäre Influenza oder Vogelgrippe ist eine Krankheit, die durch bestimmte Grippeviren übertragen wird und vorwiegend Vögel (d.h. Legehennen, Hähnchen, Puten, Enten u.a.) betrifft. Übertragen werden die Viren durch die Ausscheidungen erkrankter Tiere auf andere Tiere. Auch Menschen können durch bestimmte Varianten der Aviären Influenza erkranken.

In der Regel verlaufen die Erkrankungen beim Menschen eher harmlos. Die Ansteckungsgefahr für Menschen ist gering und tritt nur bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren auf. Aus Südostasien sind bedingt durch die Tatsache, dass die Menschen auf sehr engem Raum mit ihrem Geflügel zusammenleben neben Erkrankungen aber auch Todesfälle beim Menschen aufgetreten.

In Geflügelbeständen kann ein Ausbruch der Aviären Influenza zu erheblichen Verlusten führen. Man unterscheidet dabei niedrig- und hochpathogene Formen. Während sich bei niedrigpathogenen Formen Grippesymptome wie Schnupfen oder Durchfall zeigen, führen hochpathogene Formen sehr rasch zum Tod der Tiere. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr werden die Tiere in betroffenen Geflügelhaltungen getötet und ein Sperrgebiet um den Betrieb eingerichtet, um eine Ausbreitung zu verhindern.


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