30.01.2019

WING auf der Farm&Food 4.0-Konferenz in Berlin

Am 21. Januar 2019 fand in Berlin der internationale Kongress Farm&Food 4.0 statt. Er wurde vom Bauernverlag organisiert. Hauptthema der Konferenz, zu der etwa 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland angereist waren, war die Digitalisierung der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelerzeugung. In drei Sitzungsblöcken wurde über den gegenwärtigen Stand, bestehende Herausforderungen und sich abzeichnende Perspektiven berichtet und diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung bislang nur von einer begrenzten Zahl landwirtschaftlicher Betriebe genutzt wird. Zum einen steht der breiten Anwendung das dafür notwendige technische Rüstzeug nicht allen Betriebsleitern zur Verfügung, zum anderen fehlt es auch an der notwendigen Qualifikation. Es zeichnet sich jedoch ab, dass in Zukunft geschlossene Datenketten von der Primärproduktion bis zum Verbraucher die Erzeugung von Lebensmitteln bestimmen werden.

In einem vierten Sitzungsblock ging es um die Erzeugung von Fleisch aus Zellkulturen. Diese wird mit dem Begriff „clean meat“ bezeichnet. Vor allem Startups in den USA und Israel sind bislang federführend in dieser neuen Technologie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst, dem Wissenschaftlichen Leiter des WING, diskutierten fünf Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Lebensmitteleinzelhandel über den gegenwärtigen Stand der Entwicklung und sich abzeichnende Zukunftsperspektiven. Wichtige Themen waren die Frage nach der Akzeptanz dieser Produkte durch die Konsumenten und der Zeitraum bis zur Markteinführung.

Das WING war als Aussteller auch mit einem Informationsstand vertreten. Hier wurde über dessen Aufgaben informiert, insbesondere auch über die Transparenzoffensive. Gerade die Stallöffnungen für Schulklassen und Studierende stieß auf großes Interesse.

 
Fotoquelle: Deutscher Bauernverlag GmbH 2019, Farm & Food 4.0

 


 

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