15.02.2019

Soziale Verantwortung - ein Aspekt im Bereich der Lebensmittelproduktion

Eine kleine Gruppe Neuntklässler machte sich im Rahmen ihres einwöchigen Sozialprojektes ein Bild von der Nutztierhaltung und Fleischproduktion.

Viele Angaben, Bilder und Meinungen liefert das Internet zur Nutztierhaltung in deutschen Ställen. Wie aber unterscheiden sich beispielsweise die Haltungen von Geflügel in der konventionellen und ökologischen Wirtschaftsweise? Um über diese Produktionsketten mehr zu erfahren, besuchte die Projektgruppe der Graf Friedrich Schule Diepholz mit ihrer Erdkunde- und Politiklehrerin sowie begleitet vom WING (Wissenschafts- und Informationszentrum Nachhaltige Geflügelwirtschaft) der Universität Vechta einen Putenstall der konventionellen sowie der ökologischen Haltung.

Besuch eines konventionellen Putenstalls im Landkreis Cloppenburg.

Dass in der gesamten Wertschöpfungskette unterschiedliche Vorgaben beider Wirtschaftsweisen bestehen, wurde den Jugendlichen insbesondere beim Besuch des Mischfutterwerkes des Unternehmens GS Agri zur Geflügelfutterherstellung erklärt. Während des Werksbesuchs erkannten die SchülerInnen, dass jedoch optisch kein Unterschied beim Futter nach ökologischer oder konventioneller Herstellung festzustellen ist. Sichtliche Unterschiede stellten die Neuntklässler hingegen bei der Zerlegung und Verarbeitung des Geflügelfleisches in der Dimension und Automatisierung der Prozessabläufe fest. Hierfür besuchten sie die Putenschlachterei Geestland in Wildeshausen und Biofino im EcoPark Emstek. Beide Produktionsweisen, die Ökologische und Konventionelle, halten die Jugendlichen für wichtig, um die Nahrungssicherung zu gewährleisten und den Kundenwünschen verschiedener Anschauungen und sozialer Ausprägung gerecht zu werden, so das Fazit nach der Projektwoche.

 


Foto und Text: Ursula Welting, WING

 

 


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