17.09.2018

Konventionell oder Bio?

OberstufenschülerInnen vom Gymnasium Carolinum Osnabrück schauten sich beide Haltungsformen für die Hühnermast an.

Der Besuch einer Masthühnerfarm nach konventioneller Haltung liegt ein paar Monate zurück. Vergangenen Mittwoch wurde im Rahmen einer weiteren Exkursion die Masthühnerhaltung nach ökologischen Maßstäben gegenübergestellt. Auf der Farm, die nach Naturland-Vorgaben die langsam wachsende Masthühnerrasse hält und mästet, leben insgesamt 28.000 Tiere in 6 Einheiten. Der Bereich teilt sich für die Tiere frei zugänglich in Stall, Wintergarten und Freilandgelände mit Unterständen auf.

42 Tage alte Biomasthähnchen im Freilandbereich, rechts Zugang zum Wintergarten. Foto: U. Welting, WING

Bei dem Besuch der Anlagen wurden den Gymnasiasten von vier Experten das Stallmanagement, die Haltung, das Tierverhalten und die Tierversorgung sowie -fütterung umfangreich erläutert.

Von links, Christian Niemann (Biofino), 2. v. l., Paul Brämswig (GS agri), von rechts Cord Sagemann (GW Biogeflügel), 2. v. r. L. Lehmann (Biofino); Kursteilnehmer. Foto: U. Welting, WING.


Darüber hinaus wurden auch die gesamten Stufen des integrativen Systems einer geschlossenen Kreislaufkette dargestellt. Die Jugendlichen, die im Jahrgang 12 im Seminarfach das Thema „Nachhaltigkeit-Lebensmittel“ bearbeiten, hörten interessiert den Ausführungen der Vertreter aus Aufzucht, Mast, Vermarktung und Futterherstellung des Biosektors zu. Begeisterung kam beim gesamten Kurs auf, als zum Abschluss Musterkühltaschen mit Produktproben überreicht wurden. Das nächste Kurstreffen mit Verköstigung ist gesichert und geplant!

 

 

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