01.08.2018

Forsa-Umfrage: Verbraucherunterstützung für Initiative Tierwohl wächst, Mehrheit will Staatliche Tierwohlkennzeichnung mit Breitenwirkung

Verbraucher bewerten den Ansatz der Initiative Tierwohl zunehmend mit „sehr gut“

BONN. Die Zustimmung der Verbraucher in Deutschland zum Ansatz der Initiative Tierwohl ist ungebrochen und wächst. Das geht aus einer bundesweiten repräsentativen Umfrage zu Nutztierhaltung und Fleischproduktion von der forsa Politik- und Sozialforschung hervor. Wie bereits in einer im Dezember 2017 erhobenen Umfrage, finden auch im Juni 2018 93 Prozent der Verbraucher das Konzept der Initiative Tierwohl, Landwirte finanziell dabei zu unterstützen etwas über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus für ihre Tiere zu tun und die geförderten Maßnahmen zu kontrollieren, gut oder sehr gut. Dabei hat sich der Anteil derer, die diesen Ansatz mit „sehr gut“ bewerten, um sechs Prozentpunkte erhöht. Dazu passt, dass 82 Prozent der Befragten es als gut erachten, eine tiergerechtere Ausgestaltung der Nutztierhaltung in vielen kleinen Schritten konsequent umzusetzen, ohne dabei etwas zu überstürzen. Denn die Initiative Tierwohl hat sich auch dieses Prinzip der kleinen, nachhaltigen Schritte auf die Fahne geschrieben.

„Dass die Verbraucher zunehmend den Ansatz der Initiative Tierwohl unterstützen, freut uns“, sagt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. „Die Verbraucher selbst sind, was den Weg zu mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung angeht, offenkundig viel realisti- scher als jene, die in der öffentlichen Debatte zum Teil ideologisch motivierte Maximalforderungen an die Landwirtschaft stellen. Wir sind zuversichtlich, dass die Signale, die von den Umfrageergebnissen ausgehen, auch in der Politik gehört werden.“

 

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Quelle: Pressemitteilung, PRESSESTELLE Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH, 26.07.2018

 

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