WING begleitet Exkursion der Universität Osnabrück

Warum hat sich gerade im Oldenburger Münsterland ein Cluster der Agrar- und Ernährungswirtschaft gebildet? Gibt es besondere Standortfaktoren, die zu der Konzentration des Agrarsektors in der Region geführt haben? Mit solchen und ähnlichen Fragestellungen befasst sich die Wirtschafts- und Sozialgeographie. Daher nahmen 25 MasterstudentInnen des Faches Geographie an der Universität Osnabrück und ihr Dozent, Prof. Dr. Martin Franz, am 27. Februar 2018 im Rahmen einer Exkursion Einblick in die Wertschöpfungskette Putenfleischerzeugung.

Erste Station der Exkursion war das Unternehmen bela-pharm in Vechta. Besonders interessant war es für die angehenden GeographInnen zu erfahren, wie sich das Familienunternehmen entwickelt hat, und welche Rolle die Herstellung von Tierarzneimitteln innerhalb der Wertschöpfungskette einnimmt. Auch die Herkunft der verwendeten Rohstoffe und die internationalen Absatzmärkte der Produkte von bela-pharm wurden vorgestellt.

Prof. Dr. Martin Franz (Uni Osnabrück) r. mit Dr. Peter Stilkenböhmer (Produktionsleiter bela-pharm)

Prof. Dr. Martin Franz (Uni Osnabrück) r. im Gespräch mit Dr. Peter Stilkenböhmer (Produktionsleiter bela-pharm). Foto: WING.


Anschließend wurde die Putenhaltung der Familie Kuhlmann in Dötlingen-Neerstedt besucht. Dort konnten sich die Studierenden im Maststall anschauen, wie die 11 Wochen alten Putenhähne gehalten werden. Alle Fragen zur Geflügelhaltung und den wirtschaftlichen Strukturen eines landwirtschaftlichen Familienbetriebs mit Putenhaltung und dessen Einbindung in der Wertschöpfungskette wurden beantwortet.

11 Tage alte Puten

11 Tage alte Putenhähne im Stall von Familie Kuhlmann.  Foto: WING.


Wie Puten geschlachtet und zu Schnitzel oder Rollbraten verarbeitet werden, erfuhren die Osnabrücker Geographen im Schlachthof der Firma Heidemark in Ahlhorn. Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe von der Sauberkeit und dem professionellen Umgang mit den Tieren. Auch die Offenheit aller Beteiligten und die konstruktive Diskussion kamen bei den Studierenden gut an.

Quelle: WING.

 


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