02.03.2018

Oberstufen-SchülerInnen informieren sich über die Strukturen in der Geflügelwirtschaft

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft war das Thema im Erdkundekurs.

Dass auch der Raum Cuxhaven sich in der Landwirtschaft spezialisiert hat, ist für die 11.-Klässler offensichtlich. Doch wie gestaltet sich die Lebensmittelproduktion für einen Familienbetrieb in der konventionellen Eierproduktion? Davon wollten sich die Gymnasiasten des Amandus Abendroth Gymnasiums in Cuxhaven ein Bild machen. Familie Schumacher aus Cuxhaven–Lüdingworth öffnete die Stalltüren ihrer Legehennen-Freilandhaltung mit 25. 000 Tieren und führte die Besucher durch den Volierenbereich in den Wintergarten. Die frostigen Temperaturen und der eisige Wind lockten auch die Hennen nicht ins Freiland, so dass Legeleistung und Eiervermarktung zentrale Themen der Diskussion bildeten.

Frisch gelegte Eier gelangen aus den Nestern über ein Transportband in den Sortierraum des Stalls. (Foto: WING)

 

Herr Schumacher schlägt ein übergroßes Ei auf. Die Vermutung auf zwei Dotter wird bestätigt. (Foto: WING)

Da auch der Freilandbetrieb Schumacher ein Teil des integralen Systems innerhalb der Geflügelwirtschaft ist, besuchte der Kurs im Anschluss einen weiteren Standort des Systems, die Lohmann Tierzucht in Cuxhaven, einem Unternehmen der Erich Wesjohann Gruppe. Hier wurde am Unternehmensbeispiel des Weltkonzerns mit 140 Tochterunternehmen die Entwicklung von der kleinbäuerlichen Hinterhof-Hühnerhaltung einer kinderreichen Familie Südoldenburgs der Nachkriegszeit zum hochspezialisierten integralen Unternehmenskonzern erläutert. Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert an den Unternehmens- und Produktionszusammenhängen.

 

Quelle: U.W., WING

 


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