22.07.2019

Antibiotika: Geflügelwirtschaft erarbeitet Reduktionsziele und fordert Unterstützung bei Zulassung innovativer Verfahren

Gespräch zwischen Bundesministerin Klöckner und Spitzenvertretern der Geflügelwirtschaft

Die deutsche Geflügelwirtschaft steht für einen verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika und will aktiv ihren Beitrag zu einer Minimierung von Antibiotikaresistenzen leisten. Das haben Spitzenvertreter der Branche im Gespräch mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und weiteren führenden Vertretern der beiden Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Gesundheit (BMG) klar gemacht. „Wir teilen die Ziele von BMEL und BMG, den Einsatz von Antibiotika und insbesondere Reserveantibiotika deutlich weiter zu reduzieren“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). Die Wirtschaft hat der Ministerin bei dem Treffen erste Grundzüge einer komplexen Minimierungsstrategie vorgelegt, die in den kommenden Wochen weiter ausgearbeitet wird. ZDG-Präsident Ripke fordert die gezielte und entschlossene Begleitung durch die Politik: „Um unsere ambitionierten Ziele umzusetzen, sind wir zwingend auf die Unterstützung der Politik angewiesen, so zum Beispiel bei der Zulassung neuer, innovativer Verfahren wie ,Competitive-Exclusion‘-Kulturen oder Bakteriophagen.“

 

>>> Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

Quelle: ZDG, 19.07.2019

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