Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


24.04.2013

 

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Kann in der Legehennen- und Mastputenhaltung schon bald auf die Schnabelbehandlung verzichtet werden?

Prof. i. R. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst
WING

 

 

Weil es in Legehennen- und Mastputenbeständen immer wieder zu Federpicken und Kannibalismus kommt, wird schon seit Jahrzehnten in der Geflügelproduktion eine Schnabelbehandlung[1] vorgenommen, um schwere Gefiederschäden oder auch hohe Mortalitätsraten zu verhindern, die nicht nur zu einem Leiden der Tiere führen, sondern auch beträchtliche wirtschaftliche Einbußen zur Folge haben können. Geflügelhalter, Tierschutzorganisationen und Politiker vertreten z. T. sehr konträre Meinungen hinsichtlich der Notwendigkeit, diese Maßnahme durchzuführen. Im Rahmen mehrerer Pilotprojekte sucht vor allem das Land Niedersachsen nach Möglichkeiten, in Zukunft ohne eine Schnabelbehandlung auskommen zu können.

 

Wo liegt das Problem?

Federpicken und Kannibalismus sind Verhaltensstörungen, die schon seit Jahrzehnten unabhängig von der Haltungsform in Legehennen- und Putenbeständen auftreten. Beschrieben wurden sie zuerst bereits 1873 von R. Oettel. Hierbei werden den attackierten Tieren von ihren Artgenossen schwere Gefiederschäden zugefügt, die bis zum Kannibalismus ausarten. Um eine solche Verhaltensstörung zu unterbinden oder zumindest in einem kontrollierbaren Rahmen zu halten, werden die Schnabelspitzen der Legehennen und Puten behandelt. Grundsätzlich ist diese Maßnahme aus Tierschutzgründen nicht erlaubt, aber in § 6 des Tierschutzgesetzes heißt es, dass ein solcher Eingriff im Einzelfall von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden kann, wenn er „für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerlässlich ist“. Der Schutz des einzelnen Tieres oder des gesamten Bestandes ist also das Hauptargument, mit dem die Schnabelbehandlung gerechtfertigt wird. Auch wenn das Gesetz vom Einzelfall ausgeht, wird der Eingriff, der von Ausnahmen abgesehen grundsätzlich vorgenommen wird, bislang von den Aufsichtsbehörden akzeptiert. Hier setzt die Kritik der Tierschutzverbände an, denn sie argumentieren, dass die Geflügelwirtschaft nur Symptome einer Fehlentwicklung bekämpft und nicht deren Ursachen.

 

Wie erfolgt die Schnabelbehandlung?

Seit den 1980er Jahren wurde die Schnabelbehandlung der Legehennen und Puten zunehmend professioneller und schonender durchgeführt. Während vorher die Schnabelspitzen mit Zangen oder dem so genannten „heißen Messer“ entfernt wurden, hat sich inzwischen zumindest in Niedersachsen der Einsatz der Infrarotbehandlung weitgehend durchgesetzt. Der Infrarotstrahl, der ausschließlich am ersten Lebenstag der geschlüpften Küken zur Anwendung gelangt, trennt die Schnabelspitze nicht ab, sondern greift in die Gewebestrukturen des Schnabels ein, so dass der in dieser Weise behandelte Bereich nach etwa zehn bis vierzehn Tagen durch Reibung bei der Futteraufnahme abfällt.

Die Bewertung dieser Maßnahme fällt bei den Befürwortern und Gegnern sehr unterschiedlich aus. Während die Gegner argumentieren, dass es sich bei der Behandlung um einen tiefgreifenden und schmerzhaften Eingriff handelt, der zu Behinderung bei der Futteraufnahme und zu Phantomschmerzen führen soll, sehen die Befürworter die Infrarotbehandlung als schonendes Verfahren an. Gewebeuntersuchungen des Tierpathologen Dr. Wolfram Haider haben z. B. gezeigt, dass die Heilung des Schnabels bis zur 30. Lebenswoche gut verläuft und in den meisten Fällen zu einem zufriedenstellenden Schnabelschluss führt. Er hat auch keine Anzeichen dafür gefunden, dass die Behandlung zu anhaltenden Schmerzen und zu einer Beeinträchtigung der Tiere führt. Eine Studie des britischen Department of Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA) gelangt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass bei den von ihnen durchgeführten Untersuchungen keine negativen Auswirkungen auf die sensorische Funktion des Schnabels und keine chronischen Schmerzen festzustellen waren. Derzeit scheint die Infrarotbehandlung deshalb hinnehmbar angesichts der Tatsache, dass eine Nichtbehandlung zu nicht kontrollierbaren Ausbrüchen von Federpicken und Kannibalismus und damit zu massiven Schäden im Tierbestand führen kann.

Eine Alternative zu den vorangehend beschriebenen Verfahren wird vereinzelt in Österreich und der Schweiz praktiziert. Dabei wird in die Futterpfannen eine aufgeraute Scheibe eingelegt. Bei nur geringer Futterzufuhr schleifen die Tiere bei der Futteraufnahme ihre Schnäbel ab. Über die Auswirkungen auf Federpicken und Kannibalismus liegen jedoch keine belastbaren wissenschaftlichen Ergebnisse vor.

 

Was löst Federpicken und Kannibalismus in einem Bestand aus?

Um eine Schnabelbehandlung von Legehennen und Puten in Zukunft unnötig zu machen, muss man die Ursachen dieser Verhaltensstörung kennen, um dann gezielt darauf reagieren zu können. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Federpicken und Kannibalismus auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden können. Offensichtlich spielen die Genetik der Tiere, das Betriebsmanagement und die Haltungssysteme eine Rolle. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Federpicken eine Fehlleitung des natürlichen Pickens ist. In empirischen Studien wurden Kriterien ermittelt, die zur Reduzierung oder sogar Vermeidung des Federpickens bei Legehennen beitragen können. Als besonders wirksam werden Maßnahmen angesehen, die bereits bei der Aufzucht der Junghennen angewendet werden. Dies sind z. B. die Bereitstellung von Beschäftigungsmaterial, erhöhte Sitzstangen, eine spezifische Einstreu und ein hochwertiges Futterangebot. Von großem Einfluss ist auch das Herdenmanagement, z. B. im Hinblick auf ein optimales Stallklima, eine ausgewogene Beleuchtung und eine intensive Bestandsbeobachtung. Trotz der genannten Maßnahmen lässt sich das Auftreten von Federpicken bislang jedoch nicht völlig vermeiden.

 

Züchterische Eingriffsmöglichkeiten sind begrenzt

Häufig wird die Frage gestellt, ob sich durch züchterische Maßnahmen das Federpicken und der Kannibalismus in Legehennen- und Putenbeständen nicht verhindern lassen. Solche Eingriffsmöglichkeiten sind aber nach Auskunft der führenden Genetiker sehr begrenzt. Zum einen ist die Erblichkeit von Eigenschaften, die im Zusammenhang mit dem Federpicken stehen, bei Legehennen mit nur 5 % sehr gering. Dies bedeutet lange und aufwändige Selektionsmaßnahmen bei den Zuchttieren, um bestimmte Verhaltenseigenschaften zu erreichen bzw. zu vermeiden. Ein weiteres Problem ist darin begründet, dass die Zucht auf Einzeltierbasis erfolgt, Federpicken und Kannibalismus jedoch nur unter realen Haltungsbedingungen in Gruppen auftreten. Bei den Puten kommt erschwerend hinzu, dass insbesondere die Hähne verstärkt zum Federpicken neigen. Auf der Ebene der Zuchtunternehmen wird gegenwärtig in mehreren Projekten untersucht, welche Möglichkeiten bestehen, über die Zuchtauswahl das Federpicken zu kontrollieren. Weil jedoch bislang die Auslöser des Federpickens noch nicht eindeutig identifiziert werden konnten und dies Verhalten sich in wissenschaftlichen Versuchen auch nicht reproduzieren ließ, ist nicht abzusehen, ob und wann durch züchterische Selektion Tiere bereitgestellt werden können, die eine geringe Neigung zum Federpicken aufweisen. Selbst wenn es gelingen sollte, solche Tiere zu identifizieren, wird ein Zeitraum von mindestens vier Jahren eingeplant werden müssen, bis durch die Vermehrungsbetriebe in hinreichender Zahl Küken angeboten werden können, die sich dann in der Praxis einsetzen lassen.

 

Geht es auch ohne Schnabelbehandlung?

Gegner der Schnabelbehandlung führen oft ins Feld, dass Österreich ohne Schnabelbehandlung auskommt. In der Tat haben die österreichischen Legehennenhalter in Zusammenarbeit mit Zuchtunternehmen, Mischfutterherstellern, Vermarktern, Zertifizierungsorganisationen, Tierschutzverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen im Jahr 2002 einen über fünf Jahre laufenden Aktionsplan beschlossen, der sich zum Ziel setzte, schrittweise auf die Schnabelbehandlung zu verzichten. Es wurde ein Fonds eingerichtet, in den Betriebe, die die Schnäbel ihrer Legehennen kupierten, bei Zukauf des nächsten Junghennenbestandes 10 Cent/Tier einzahlen mussten. Wenn auch die nachfolgende Herde erneut behandelt wurde, erhöhte sich der einzuzahlende Betrag um 100 %. Die Finanzmittel wurden für die wissenschaftliche Beratung und Betreuung der Problembetriebe verwendet. Außerdem konnten aus dem Fonds Legehennenhalter, in deren Herden es zu unkontrollierbaren Ausbrüchen von Federpicken und Kannibalismus kam, für die entstandenen wirtschaftlichen Verluste entschädigt werden. Es war also ein doppelter Anreiz vorhanden, auf die Schnabelbehandlung zu verzichten, zum einen die Kosteneinsparung und zum anderen die Gewähr, dass bei auftretendem Federpicken und Kannibalismus der entstehende wirtschaftliche Schaden reguliert werden konnte. Nach Auskunft von Prof. Dr. Knut Niebuhr vom Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität in Wien fand im Jahr 2010 nur noch in drei von 1300 Herden eine Schnabelbehandlung statt. Allerdings kam es in etwa 20 % der Betriebe immer wieder zu Ausbrüchen von Federpicken und Kannibalismus im letzten Drittel der Legeperiode. Ab der 60. Lebenswoche stieg die Mortalitätsrate in der Volierenhaltung nicht behandelter Legehennen von 4,6 % auf 7,6 % an. Auch in den Niederlanden und in England sind gegenwärtig z. T. unbehandelte Legehennen eingestallt. Allerdings haben die Ergebnisse in England dazu geführt, dass ein vorgesehenes generelles Verbot der Schnabelbehandlung zunächst ausgesetzt wurde.

Die österreichischen Erfahrungen mit unbehandelten Legehennen zeigen, dass es in kritischen Situationen möglich ist, über Maßnahmen des Herdenmanagements, eine Beratung durch die Mischfutterhersteller und eine wissenschaftliche Begleitung, die Lage zu kontrollieren. Greifen die Maßnahmen allerdings nicht, wird das Federpicken durch eine drastische Lichtreduktion gestoppt. Hat man diesen Schritt einmal gewählt, ist es nicht möglich, später erneut mit hellerem Licht zu fahren. Dies bedeutet, dass die Hennen dann den Rest der Legeperiode in einem Dunkelstall verbringen müssen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich das Sehvermögen von Vögeln, wozu dann auch das Wirtschaftsgeflügel gehört, deutlich von dem des Menschen unterscheidet. Dies bedeutet, dass Umgebungen, die dem Menschen als dunkel erscheinen, von Legehennen, je nach Lichtfarbe und Beleuchtungsquelle, als deutlich heller wahrgenommen werden.

 

Wo stehen wir in Niedersachsen?

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Österreich, England und den Niederlanden wurden und werden nach Auskunft von Frau Dr. Birgit Spindler vom Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Niedersachsen Pilotprojekte in Legehennen- und Putenmastbetrieben durchgeführt. Eine erste Auswertung der Ergebnisse hat gezeigt, dass in allen beteiligten Legehennenherden Federpicken aufgetreten ist, nur fünf Herden wurden vom Kannibalismus verschont. In drei Herden traten leichtere Gefiederschäden auf, in drei weiteren Herden kam es zu massiven Problemen durch stärkere Hautverletzungen und akutem Kannibalismus. Die Halter konnten beim Auftreten von Problemen auf wissenschaftlich erarbeitete Handlungsempfehlungen zurückgreifen. Durch zusätzliche Einstreu, das Einbringen von Beschäftigungsmaterialien und Lichtreduktion ließ sich die Lage in den Herden beruhigen. Ähnlich wie in Österreich gestaltete sich auch in den deutschen Betrieben die Situation im letzten Drittel der Legeperiode, also ab der 50. bis 55. Woche, schwieriger. Die Halter berichteten über steigende Mortalitätsraten und einen Rückgang der Legeleistung sowie eine Verringerung der Qualität der Eischalen.

Abschließende Ergebnisse der Pilotprojekte in der Putenhaltung werden für April 2013 erwartet. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass hier die Situation noch schwieriger zu kontrollieren ist als in der Legehennenhaltung. In einem Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Schulze Hillert, M. u. a.) wurde der Frage nachgegangen, ob sich durch Versorgung der Putenhennen mit tierischem Eiweiß eine Reduzierung des Federpickens und des Kannibalismus erreichen lässt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Weiterhin wurde deutlich, dass der Schnabelzustand von größter Bedeutung ist. So wurden am Ende der Mast etwa doppelt bis achtmal so viele Verletzungen bei Puten mit ungekürzten Schnäbeln vorgefunden wie in den Vergleichsgruppen. Die beteiligten Wissenschaftler gelangen zu dem Ergebnis, dass bei der Haltung von nicht schnabelgekürzten Puten mit einem deutlichen Anstieg der Prävalenz von Hautverletzungen und Federverlusten zu rechnen ist.

 

Fazit

Es wird an verschiedenen Stellen daran gearbeitet, in Zukunft auf die Schnabelbehandlung von Legehennen und Puten verzichten zu können. Allerdings ist noch kein Durchbruch erreicht worden, weder in der Zucht noch in der wissenschaftlichen Erarbeitung von Handlungsempfehlungen. Nach dem derzeitigen Wissensstand erscheint ein generelles Verbot der Schnabelbehandlung bei Legehennen ab dem Jahr 2016 mit einem hohen Risiko verbunden zu sein. Sollte eine solche gesetzliche Regelung getroffen werden, könnte dies bedeuten, dass die Tiere bei deutlicher Lichtreduktion gehalten werden müssten, um nicht kontrollierbare Ausbrüche von Federpicken und Kannibalismus zu verhindern. Es stellt sich die Frage, ob eine solche Entscheidung nicht allen Bestrebungen, das Tierwohl zu verbessern, entgegen laufen würde.

Das Verbot der Schnabelbehandlung von Puten ab dem Jahr 2018 erscheint auf der Basis des heutigen Kenntnisstandes und der Ergebnisse der Pilotstudien an der Tierärztlichen Hochschule Hannover als nicht vertretbar.

 

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Quellen

Mündliche Quellen

Prof. Dr. Knut Niebuhr, Institut für Tierhaltung und Tierschutz, Veterinärmedizinische Universität Wien

Dr. Manfred Schmutz, Genetiker, Lohmann Tierzucht GmbH

Dr. Birgit Spindler, Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie, Tierärztliche Hochschule

Hannover

Magnus Swalander, Director of Global Genetics, Aviagen Turkeys

Dr. Michael Wurzer, Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft, Wien

Weitere Quellen

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[1] Regelmäßig gebrauchte Synonyme sind "Schnabelkürzen", "Schnabelstutzen" sowie "Schnabelkupieren". Im Englischen werden die Begriffe "beak trimming", "debeaking" und "beak treatment" verwendet, im Französischen "débecquage". Die spanische Sprache sieht die Formulierungen "despicado" oder "recorte del pico" vor, das Italienische "spuntatura del becco" (Haensch, G., Haberkamp, G.: Wörterbuch der Landwirtschaft. 5. Auflage, BLV Verlagsgesellschaft, München 1987).

 


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