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26.10.2017

Vogelgrippe-Eintrag verhindern! Checkliste ZDG

ZDG stellt Betrieben Checkliste zur Verfügung und schärft Bewusstsein für Biosicherheitsmaßnahmen

BERLIN. Die geflügelhaltenden Betriebe in Deutschland haben sich bestmöglich vorbereitet, um das Risiko eines erneuten Eintrags der Vogelgrippe in die Wirtschaftsgeflügelbestände zu minimieren. „Wir haben viel aus dem Vogelgrippegeschehen des vergangenen Winters gelernt“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). „Und wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ Wichtigster Präventionsbaustein bleibt die konsequente Einhaltung von Biosicher- heitsmaßnahmen im täglichen Management auf jedem Geflügelbetrieb. Deswegen hat der ZDG die entscheidenden Aspekte zur Biosicherheit in einer allen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellten Checkliste zusammengeführt, gegliedert in die vier Tätigkeitsfelder Betriebs-/Stallmanagement, Einstreumanagement, Hygieneschleuse und Kadaverbeseitigung.

 

„Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit vor der Vogelgrippe“

Rechtzeitig zu Beginn der kühleren Jahreszeit wird sämtlichen Mitgliedsbetrieben die übersichtliche ZDG-Checkliste als laminierte Papptafel zum Aufhängen im Stallvorraum zugänglich gemacht. ZDG-Präsident Ripke betont die Bedeutung der im Schulterschluss mit den im ZDG organisierten Bundesverbänden der Hähnchenhalter, Putenhalter, Legehennenhalter, Gänsehalter und Geflügelschlachtereien erarbeiteten Checkliste: „Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit vor der Vogelgrippe. Umso wichtiger ist es, dass wir alle konsequent und diszipliniert bleiben und bei jedem Mitarbeiter vor jedem Betreten eines Stalles immer wie- der aufs Neue das Bewusstsein für mögliche Risiken schärfen.“

 

ZDG-Checkliste neben Deutsch auch in zehn weiteren Sprachen erhältlich

Die Checkliste ist beim ZDG erhältlich: 030 / 288831-10 oder info@zdg-online.de. Außer der Checkliste in deutscher Sprache sind auch Fassungen in zehn weiteren Sprachen verfügbar, um auch Mitarbeitern mit anderen Muttersprachen die Details der Biosicherheitsmaßnahmen übersetzungsfehlerfrei zu vermitteln (Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Niederländisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch).

Quelle: Pressemitteilung ZDG, 25.10.2017

 

Universität Vechta