Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


Sie sind hier:     

26.01.2017

Soziale Verantwortung in der Fleischproduktion

10 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 befassten sich innerhalb ihrer Projektwoche vom 16.-20.01.2017 theoretisch und praktisch mit der Tierhaltung und Fleischproduktion.

„Soziale Verantwortung“, ein weit gefasster und auf viele Lebens- und Aktionsbereiche übertragbarer Begriff. So sah es auch die Jahrgangsstufe 9 der Graf-Friedrich-Schule Diepholz. Sie wählte das Thema „soziale Verantwortung“ als Oberthema ihrer Projektwoche. Vielfältig fielen auch die Bezugsthemen in den einzelnen Untergruppen innerhalb der 9. KlässlerInnen aus. Zwei Lehrerinnen des Faches Erdkunde überlegten mit ihren 10 Schülerinnen und Schülern, inwiefern eine soziale Verantwortung innerhalb der Landwirtschaft auf den Bereich der Fleischproduktion zu übertragen ist. Gemeinsam mit dem Wissenschafts- und Informationszentrum Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta betrachteten sie die Seite der Geflügelfleischproduktion und das Konsumverhalten nicht nur innerhalb Deutschlands und Europas, sondern auch weltweit.

Frau Ursula Welting vom WING der Universität Vechta gab zum Unterrichtseinstieg ebenso Informationen zum Geflügel, speziell zur Putenhaltung. Die Gymnasiasten fragten sich auch, welche Verantwortung übernimmt unsere Wirtschaftsregion als Produzent und Lieferant von Schweine- und Geflügelfleisch und welche Unternehmen sind für welche Produktionsschritte innerhalb der Geflügelwirtschaft verantwortlich. Zu einem Einblick in die Praxis trugen Exkursionen auf einen Schweinemast- und Rinderbetrieb sowie zur Putenschlachterei und Fleischzerlegung Heidemark in Ahlhorn und zum Veterinär- und Lebensmittelabor zu AniCon in Höltinghausen bei. Der Besuch eines Geflügelstalls war wegen der derzeitigen Ausbreitung der Aviären Influenza nicht möglich.
Die SchülerInnen zeigten sich sehr interessiert an den Produktionsabläufen. Sie waren überrascht über die vielfältige Einteilung und den Spezialisierungsgrad innerhalb der Verarbeitungsphasen.
Wie vielfältig tiermedizinische Diagnostik und Lebensmittelanalyse ausfallen können, erfuhren die SchülerInnen bei AniCon Labor GmbH in Emstek/Höltinghausen. Die MitarbeiterInnen von AniCon gaben den 9. Klässlern einen Einblick in ihre Labore und den veterinärpathologischen Bereich. Die Schüler staunten über die vielfältigen Analysemöglichkeiten und großen Gerätschaften.
Die Projektwoche schloss am vergangenen Freitag mit einer Zusammenstellung der erhaltenen Informationen und gewonnenen Eindrücke zum selbstgewählten Slogan „Fleisch ist mein Gemüse“ ab.

 


 
Quelle: WING; Fotos: WING

 

 
Universität Vechta