Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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22.11.2017

Rheinländer auf Exkursion im Oldenburger Münsterland

Die Geflügelwirtschaft zählt in der Region zum wichtigsten Produktionszweig der konventionellen Landwirtschaft.

„Strukturwandel in der Landwirtschaft Deutschlands“ war das Unterrichtsthema in den beiden Leistungskursen Erdkunde des 11. Jahrganges am Gymnasium am Neandertal in Erkrath. Wie sich in der südoldenburgischen Hochburg der tierischen Veredlung die Spezialisierung vollzogen hat, davon wollten sich die 26 SchülerInnen und ihr Fachlehrer Herr Knappstein am vergangenen Freitag einen Eindruck verschaffen. Nach einer kurzen Einführung zur Geflügelwirtschaft in Deutschland und der Region durch Dipl.-Geogr. Ursula Welting (WING, Universität Vechta) stand der Besuch von zwei Putenställen auf dem Programm.

 

Geflügelhalter Jörg Lüschen erläutert den SchülerInnen die Stalleinrichtungen und das Management in der Putenaufzucht. (Foto: WING)

Zunächst verdeutlichten der Besuch eines Putenaufzuchtstalls und der spätere Blick in einen Putenhahnenmaststall, dass die Aufzucht und Mast der Puten in zwei Schritten erfolgt. Im Maststall standen 21 kg schwere gleichaltrige Putenhähne, die drei Tage vor der Schlachtung in der Mastendphase waren.

Am letzten Standort informierten sich die Oberstufen SchülerInnen über einen Besuchergang im Schlachthof der Unternehmensgruppe Heidemark in Ahlhorn über Schlachtung, Zerlegung, Verpackung und Vermarktung des Putenfleisches. Beeindruckt waren sie von der Geschlossenheit und Nachverfolgbarkeit innerhalb der Produktionskette von der Putenaufzucht bis zur Fleischverarbeitung und Produktauslieferung.

 

Quelle: WING, UW

 

Universität Vechta