Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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27.02.2017

Neuer Verdacht auf AI im Landkreis Cloppenburg

Landkreis Cloppenburg - Die Gefahr ist noch nicht vorüber: erneut hat sich im Landkreis Cloppenburg ein Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenbestand ergeben. Wie schon zuletzt Anfang Februar ist ein Betrieb in Friesoythe betroffen, in dem insgesamt 13.000 Putenhennen und 18.000 Putenküken gehalten werden. Der Betrieb liegt in einem bereits bestehenden Sperrbezirk.

Der Erreger vom Typ H5 wurde seitens des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg amtlich bestätigt. Das abschließende Prüfergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, steht noch aus.

Wie bereits bei den vorangegangenen Verdachtsfällen wird aufgrund der allgemeinen Risikolage in Deutschland, des klinischen Geschehens im Bestand und des Verdachtes, dass es sich auch um ein sogenanntes „hochpathogenes“ Virus vom Typ H5N8 handeln könnte, die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere derzeit vorbereitet.

Um den Seuchenbestand wird aktuell ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Im Sperrbezirk befinden sich 21 Geflügel haltende Betriebe mit insgesamt rund 460.000 Tieren. Im Beobachtungsgebiet sind 315 Betriebe mit rund 3.300.000 Tieren betroffen.

Für den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet gilt, dass gehaltene Vögel, Säugetiere, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte wie Mist und Gülle weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden dürfen.

Alle weiteren (Ausnahme-)Regelungen sind auf der Homepage des Landkreises Cloppenburg unter folgendem Link zu finden:

 https://www.lkclp.de/tierhaltung-ernaehrung/aktuelle-veterinaerangelegenheiten/aktuelles-zur-gefluegelpest-h5n8.php

Quelle: Landkreis Cloppenburg, 27.02.2017

 

 

 
 
 

 

 
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