Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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12.01.2017

Neue Fälle von Aviärer Influenza

Weitere Ausbrüche der Geflügelpest offiziell vom FLI bestätigt

 

Geflügelpest in einem Putenbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Im Landkreises Ostprignitz-Ruppin ist am 11. Januar 2017 auf dem Gebiet der Stadt Kyritz der Geflügelpesterreger H5N8 bei Puten nachgewiesen worden. Die ca. 11.000 Tiere des betroffenen Bestandes werden getötet und unschädlich beseitigt.
In dem Betrieb waren erhöhte Tierverluste aufgetreten. Der Bestand wurde sofort gesperrt und beprobt.

In den Proben hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg zunächst das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Mittlerweile hat das nationale Referenzlabor (Friedrich-Löffler-Institut) bestätigt, dass es sich um die hochpathogene Variante des Virus handelt.

 

Geflügelpest in Delbrück-Westenholz, Landkreis Paderborn

In einem Geflügelbestand in Delbrück-Westenholz ist die Geflügelpest ausgebrochen. Das hat das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Ostseeinsel Riems, am gestrigen Mittwoch, 11. Januar 2017, bestätigt.

Ausgebrochen ist die Geflügelpest auf einem Geflügelhof mit ca. 40.000 Stück Geflügel in Delbrück-Westenholz. Das Veterinäramt des Kreises Paderborn hat unverzüglich die Tötung des Bestandes und alle weiteren notwendigen Maßnahmen veranlasst. Getötet werden auch der 12.000 Stück große Geflügelbestand im 300 Meter entfernt liegenden Nachbarhof und der 17.000 Stück große Bestand in einem zwei Kilometer entfernten Hof. Mit der Tötung der Tiere ist bereits begonnen worden.

 

Geflügelpest bei Hausgeflügel im Kreis Wesel bestätigt

Der Verdacht auf Vogelgrippe auf einem Putenmastbetrieb im Bereich Haldern/Mehrhoog wurde nun offiziell vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Am Weseler Standort befinden sich ca. 9.000 männliche Puten mit einem Gewicht von je ca. 16,8 kg, am Klever Standort ca. 12.800 vergleichbare Tiere.

Der Verdacht auf Geflügelpest wurde bereits am Dienstagmorgen gemeldet, nachdem in dem zuvor unauffälligen Betrieb die Zahl der Todesfälle innerhalb nur eines Tages sprunghaft angestiegen war. Die umgehend alarmierten Veterinärämter der Kreise Kleve und Wesel nahmen umfangreiche Proben, bei denen das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper in Krefeld ein aviäres Influenzavirus vom Typ H 5 nachweisen konnte. Weitergehende Untersuchungen erfolgten im Friedrich-Löffler Institut, das nun die Virusvariante H5N8 und damit den ersten Ausbruch der Geflügelpest bei Hausgeflügel im Kreis Wesel bestätigte.

Bereits vor Bekanntwerden des Ergebnisses ist aufgrund des dringenden Verdachts auf eine hochansteckende Form der Geflügelpest mit der Tötung des Bestandes begonnen worden. Im Betriebsteil im Kreis Wesel betrifft dies etwa 9.000 Tiere.

 

Quelle: https://www.ostprignitz-ruppin.de, http://www.kreis-paderborn.de, https://www.kreis-wesel.de, 11.01.2017

 

 

 

 
 

 

 
Universität Vechta