Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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03.01.2017

Nationales Referenzlabor bestätigt zwei weitere Vogelgrippe-Fälle

HANNOVER. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hat am Montag zwei weitere Fälle des hochpathogenen H5N8-Virus bestätigt. Betroffen sind zwei Putenmastbestände: Zum einen ein Betrieb mit 14.000 Putenmasthähnen im Alter von acht Wochen im Landkreis Cloppenburg, zum anderen ein Betrieb mit 3.100 Putenmasthähnen im Landkreis Oldenburg. Beide Landkreise haben die Tötung der Tiere angeordnet und die entsprechenden Sperr- und Beobachtungsgebiete ausgeweitet.

Damit erhöht sich die Anzahl der von Vogelgrippe betroffenen Nutzgeflügelbetriebe in Niedersachsen auf insgesamt elf. Mit Ausnahme eines Kleinstbestandes im Landkreis Northeim mit 18 Hühnern und sechs Enten waren alle betroffenen Betriebe geschlossene Putenmastbestände - und zwar in den Landkreisen Oldenburg, Cloppenburg und Vechta. Samt der beiden neu hinzugekommenen Fälle mussten infolge des Ausbruchs der Geflügelpest bereits rund 232.000 Tiere in Niedersachsen getötet werden. Darüber hinaus wurde bisher bei insgesamt 17 Wildvögeln in Niedersachsen die Vogelgrippe nachgewiesen.

 

 

Quelle: Lisa Maria Kreh, Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 02.01.2017
 

 

 
Universität Vechta