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04.10.2017

Krankheitserreger in der Küche: Salmonellen sind bekannter als Campylobacter

BfR veröffentlicht fünften Verbrauchermonitor zur Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken

Welche gesundheitlichen Risiken sind Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt? Was beunruhigt sie? Antworten auf diese Fragen liefert der BfR-Verbrauchermonitor - eine regelmäßig durchgeführte repräsentative Bevölkerungsbefragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Zum einen bildet er die öffentliche Wahrnehmung in Deutschland hinsichtlich Themen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ab, zum anderen ist er ein wesentlicher Indikator, um mögliche Fehleinschätzungen seitens der Bevölkerung frühzeitig zu erkennen.

In der aktuellen Ausgabe zeigt sich erneut, dass Verbraucherinnen und Verbraucher oftmals Risiken unterschätzen, die aus Sicht der Risikobewertung als gesundheitsrelevant eingestuft werden, wie zum Beispiel die Lebensmittelhygiene im Privathaushalt. Neu ist unter anderem die Frage nach der Bekanntheit einiger Krankheitserreger im Lebensmittelbereich. „Während Salmonellen den meisten bekannt sind, hat nur eine Minderheit von Campylobacter gehört.“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Dabei ist Campylobacter in Deutschland mittlerweile der häufigste bakterielle Erreger von Darminfektionen.“ Kaum verändert hat sich die Ansicht von Verbraucherinnen und Verbrauchern, dass Lebensmittel in Deutschland sicher sind. Nach wie vor werden Rauchen, Klima- bzw. Umweltbelastung, ungesunde oder falsche Ernährung sowie Alkohol als die größten gesundheitlichen Risiken wahrgenommen.

 

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 Quelle: Presseinformation BfR 39/2017, 04.10.2017
Universität Vechta