Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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15.03.2017

In der Gemeinde Garrel gibt es einen weiteren Verdacht auf Geflügelpest

Bei einem Betrieb mit 11.000 Puten besteht der Verdacht auf Geflügelpest

 

LANDKREIS CLOPPENBURG. In der Gemeinde Garrel besteht bei einem Betrieb mit 11.000 Puten der Verdacht auf Geflügelpest. Der Betrieb befindet sich in bereits bestehenden Sperrbezirken.

Der Erreger vom Typ H5 wurde seitens des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg amtlich bestätigt. Das abschließende Prüfergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, steht noch aus.

Aus den bereits bekannten Gründen wird derzeit die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere vorbereitet.

Um den Seuchenbestand wird aktuell ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Im Sperrbezirk befinden sich insgesamt 37 Geflügel haltende Betriebe mit rund 480.000 Tieren. Im Beobachtungsgebiete sind 286 Betriebe mit rund 2.800.000 Tieren betroffen.

Aufgrund der Entwicklung in den letzten Tagen wird die Wiedereinstallung von Puten und Enten in den Restriktionszonen in den kommenden vier Wochen nicht genehmigt.

Darüber hinaus gilt ab kommenden Freitag, 17. März, für das Gebiet der Stadt Friesoythe ein Wiedereinstallungsverbot für Puten und Enten. Davon betroffen sind alle Bereiche, die nicht ohnehin schon in den bisherigen Restriktionszonen liegen.

Aktuelle Hinweise und Regelungen sind auf der Homepage des Landkreises Cloppenburg unter folgendem Link zu finden:
Tierhaltung & Ernährung - Aktuelle Veterinärangelegenheiten - Aktuelles zur Geflügelpest (H5N8)

 

Quelle: Landkreis Cloppenburg, 15.03.2017

 

 

 
 
 

 

 
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