Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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13.02.2017

Geflügelpest in einem Putenbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Erreger der Aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in einem weiteren Putenbestand

 

BRANDENBURG. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist am 10. Februar 2017 der Erreger der Aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in einem weiteren Putenbestand nachgewiesen worden. Entsprechend den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung müssen nun die ca. 4200 Mastputen des betroffenen Bestandes in der Gemeinde Heiligengrabe getötet und unschädlich beseitigt werden.

In dem Betrieb waren erhöhte Tierverluste aufgetreten. Der Bestand wurde sofort durch das Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin gesperrt und beprobt.

Durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg wurde das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Das nationale Referenzlabor (Friedrich-Löffler-Institut) hat heute bestätigt, dass es sich um die hochpathogene Variante des Virus handelt.

Die Ursachenermittlungen für die Infektion der Mastputen haben bereits begonnen. Das Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin wird dabei von dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes unterstützt.

Es sind alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Geflügelpest eingeleitet worden. Die durch das Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin eingerichteten Restriktionszonen um den Ausbruchsbestand erstrecken sich bis in die Prignitz.

 

Quelle: https://www.ostprignitz-ruppin.de, 10.02.2017
 
 

 

 
Universität Vechta