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09.01.2017

Erster Fall von Vogelgrippe in Südamerika

Chile berichtet über den ersten Ausbruch der Aviären Influenza in Südamerika. Entdeckt wurde das Virus in einem Putenbestand in der Region Valparaiso, wie der chilenische Gesundheitsdienst SAG bekannt gab. Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus wurden aufgenommmen, während Virussubtyp und Pathogenität noch untersucht werden. Die Firma Agrosuper teilte mit, der Ausbruch sei bei einer Routinekontrolle in einem seiner Betriebe festgestellt worden.

 

Zwischenzeitlich kämpfen Länder in Europa und Asien immer noch mit den Folgen der Aviären Influenza für deren Geflügelbranchen.

Aufgrund der Flut an Ausbrüchen der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) im letzten Jahr und einer rapiden Ausbreitung von neuen Fällen hat Frankreich eine präventive Keulung von Geflügel in den am meisten betroffenen Gebieten im Südwesten des Landes angeordnet. Die Zahl der Ausbrüche von HPAI, die durch den Virus-Subtypen H5N8 ausgelöst wurden, ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums inzwischen auf 95 gestiegen - ein Anstieg von 31 Fällen in gut einer Woche.

Das französische Agrarministerium hat auf seiner Website Karten bereitgestellt, die einen Überblick über die Ausbreitung der hochpathogenene Aviären Influenza in Südwesten des Landes geben.

>> Karte: Situation der Geflügelgrippe in Frankreich

>> Karte: Situation der Geflügelgrippe im Südwesten Frankreichs

Eine Auflistung der AI-Fälle in Frankreich finden Sie hier.

 

Quelle: WATTAgNet.com, agriculture.gouv.fr, 09.01.2017
 

 

 
Universität Vechta