Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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19.01.2017

Erneut Verdacht auf Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg

Putenhaltungsbetrieb in Bösel betroffen

LANDKREIS CLOPPENBURG. Erneut hat sich im Landkreis Cloppenburg ein Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenbestand ergeben. Der Betrieb mit rund 25.000 Putenhähnen liegt in Bösel in einem bestehenden Beobachtungsgebiet. Der Erreger vom Typ H5 wurde seitens des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg amtlich bestätigt. Das abschließende Prüfergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, steht noch aus.

Aufgrund der derzeitigen allgemeinen Risikolage in Deutschland, des klinischen Geschehens im Bestand und des Verdachtes, dass es sich auch um ein sogenanntes „hochpathogenes“ Virus vom Typ H5N8 handeln könnte, wird die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere derzeit vorbereitet.

Um den Seuchenbestand wird aktuell ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Im Sperrbezirk befinden sich 46 Geflügel haltende Betriebe mit insgesamt rund 760.000 Tieren. Im Beobachtungsgebiet sind 313 Betriebe mit rund 3.700.000 Tieren betroffen.

Für den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet gilt, dass gehaltene Vögel, Säugetiere, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte wie Mist und Gülle weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden dürfen.

Alle weiteren (Ausnahme-)Regelungen sind auf der Homepage des Landkreises Cloppenburg unter:

Tierhaltung & Ernährung - Aktuelle Veterinärangelegenheiten - Aktuelles zur Geflügelpest (H5N8)

zu finden.

 

Quelle: http://www.lkclp.de, 18.01.2017

 

 

 

 
 

 

 
Universität Vechta