Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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30.01.2018

Erdkundeleistungskurs besucht Putenmaststall und Putenschlachthof Geestland

Wie verteilen sich die Standorte innerhalb des Wirtschaftsverbundes Geflügelfleisch aus räumlicher Perspektive?

Theoretisch haben die 12 SchülerInnen im Leistungskurs Erdkunde bei Frau Maren Niehaus über den Strukturwandel, die Spezialisierung und Standortkonzentration innerhalb der Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte viel gelernt. Doch kann man dies in der räumlichen Umgebung um Cloppenburg und dem Clemens-August-Gymnasium erfahren? Kaum nach dem Einstieg in den Bus wurden Stallanlagen und Produktionshallen, die in irgendeiner Form zum Agrarsektor in Verbindung stehen, wahrgenommen.

In Dötlingen, Landkreis Oldenburg, kamen die LeistungskursschülerInnen dann im Zentrum der Putenhaltung und -fleischerzeugung Deutschlands an. Auf dem Aufzucht- und Mastbetrieb von Familie Vosteen besuchte die Gruppe einen Putenhahnenmaststall. Die GymnasiastenInnen zeigten sich sehr interessiert an den Erläuterungen von Christian Woltering, Geflügelberater der Firma Heidemark, zum Stallmanagement und zum Nutztier Pute.

In dem Offenstall leben auf Stroheinstreu ca. 3.800 Putenhähne, die zum Besuchszeitpunkt mit 13 Wochen die Hälfte der 20 bis 21 Wochen Mastzeitdauer überschritten hatten. Foto: WING

In Begleitung von Dipl.-Geographin Ursula Welting vom Wissenschafts- und Informationszentrum Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta fuhr die Gruppe im Anschluss an den Stallbesuch zum nachgelagerten Produktionsstandort der Putenschlachterei.

 

Nur in Schutzbekleidung darf der wertvolle Putenbestand besucht werden. Ein Keimeintrag über den Menschen in den Stall soll damit vermieden werden. Foto: WING

Über den Besuchergang von Geestland Putenspezialitäten, ein Unternehmen der PHW, erläuterte Frank Burchard die Prozesse von der Schlachtung, Zerlegung, den Kontrollen bis hin zur Produkt fertigen Verarbeitung des Putenfleisches. Die Erdkunde FachschülerInnen empfanden den Exkursionsvormittag als informativ und zogen das Resümee: „Das muss man mal gesehen haben.“

 

 

Quelle: U.W., WING

 


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