Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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24.03.2017

Eintragsquellen für Gefügelpest

INSEL RIEMS. Vor dem Hintergrund der vermehrten Zahl von Geflügelpestausbrüchen im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen legt das FLI nochmals die vorliegenden Erkenntnisse zu möglichen Eintragsursachen dar:

  1. Molekularbiologische Analysen sowie die zeitliche und räumliche Dynamik der Ausbrüche sprechen für einen Eintrag des ursprünglich aus Südostasien stammenden Virus durch Zugvögel.
  2. Nach dem Eintrag in die Wildvogelpopulation kam es zu einer Reihe von Ausbrüchen bei gehaltenen Vögeln (gewerbliche Haltungen, Klein- und Hobbyhaltungen sowie Zoos und Tierparks), zwischen denen keine direkten Verbindungen bestanden. Hier war direkter oder indirekter Kontakt zu infizierten Wildvögeln die wahrscheinlichste Einschleppungsursache. Ausnahmen waren zwei durch Kontakte verbundene Ausbrüche in Brandenburg sowie Ausbrüche an drei Standorten eines Betriebes in Schleswig-Holstein.
  3. Im Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen, traten in jüngster Zeit vermehrt Ausbrüche auf. Ausbruchsuntersuchungen und molekularbiologische Analysen der Viren aus den betroffenen Geflügelhaltungen liefern starke Hinweise darauf, dass es dort zur Ausbreitung zwischen den Betrieben gekommen ist.

Der bisherige Verlauf des Ausbruchsgeschehens verdeutlicht, wie wichtig die Einhaltung von Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen ist. Ausführliche Informationen zu diesem Thema stellt das FLI auf seiner Internetseite unter www.fli.de zur Verfügung.

 

Quelle:FLI, Pressemitteilung 23.03.2017

 

 

 
 
 

 

 
Universität Vechta