Nachhaltigkeit Geflügel - Geflügelwirtschaft


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19.09.2017

Auszubildende nehmen Einblicke in die Tierhaltung und Lebensmittelsicherheit

14 SchülerInnen und ihre Lehrerin der Ludwig Fresenius Schulen Oldenburg besuchten vergangenen Freitag Standorte innerhalb der Geflügelwirtschaft.

In ihrer Ausbildung zu Diätassistenten erhalten die jungen Erwachsenen perfektes Wissen darüber, wie Lebensmittel auf den menschlichen Körper wirken. Dabei geht es auch um den Fleischverzehr. Wie der Weg sich vom Tier zum tellerfertigen Fleisch vollzieht, davon wollten die SchülerInnen innerhalb einer Standortexkursion im Bereich der Geflügelwirtschaft sich ein Bild verschaffen.

Begleitet und koordiniert wurde die Exkursion von Diplom-Geographin Ursula Welting vom Wissenschafts- und Informationszentrum Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta. Die Tagesexkursion begann mit einem Putenstallbesuch auf dem Hof von Andreas Küther in Bösel. Gemeinsam mit Christian Woltering, Mastberater der Firma Heidemark, erläuterte er die konventionelle Putenmast am Beispiel seines 12 Wochen alten Hahnenbestandes von 5.000 Tieren.

Führung durch den Putenmaststall. Foto: WING

SchülerInnen der Ludwig Fresenius Schulen Oldenburg auf einer Putenmastfarm. Foto: WING

Anschließend fuhr die Gruppe zur Schlachterei Heidemark nach Großenkneten und nahm über den Besuchergang Einblick in die Putenschlachtung bis zur Verpackung des handelsfertigen Putenproduktes. Beeindruckt war die Gruppe von den detaillierten Erläuterungen durch Herrn Woltering bezüglich der Phasen der Schlachtung und Zerlegung sowie den Arbeitsabläufen in der Produktherstellung und Vermarktung des Putenfleisches.

Besonderes Interesse brachten die Auszubildenden auch den Ausführungen zur Veterinärdiagnostik und Lebensmittelsicherheit bei AniCon Labor GmbH entgegen. In der Ausbildung zur Diätassistenz verlassen die SchülerInnen sich gerne auf die Informationen auf den Verpackungen, wer aber die Angaben bringt bzw. überprüft und welche Testverfahren herangezogen werden können, darüber informierten Dr. David Dietrich und seine KollegenInnen von AniCon im Rahmen einer Laborführung.

 

 

 

Universität Vechta